Fragen zum Thema BHKW


Häufig gestellte Fragen zu Blockheizkraftwerken!

Vorwort: Die nachfolgenden Fragen stammen aus vielen Beratungsgesprächen, aus Internetforen und anderen Quellen. Die Antworten sind bewusst ein wenig humorvoll gehalten und stellenweise mit einem Augenzwinkern formuliert…. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, kontaktieren Sie uns einfach, wir antworten gerne!

Wie viel kostet ein BHKW?
Die Frage ist doch nicht, wie viel ein BHKW kostet, sondern ob es sich bei Ihnen rechnet, welche Erträge es im Jahr bringt und wann sich die Investition amortisiert hat. Beispiel:
Herr Müller kauft eine BHKW-Anlage für 15.000 Euro. Diese amortisiert sich nach 17 Jahren.
Herr Meier kauft eine BHKW-Anlage für 150.000 Euro. Diese amortisiert sich nach 4 Jahren.
Wer hätte sich besser kein BHKW gekauft und wer hat alles richtig gemacht?

Was macht das BHKW im Sommer?
Jedes unserer RMB-BHKW ist wirtschaftlich zu betreiben, wenn es mindestens 5.000 Stunden im Jahr läuft. Anhand Ihrer Verbrauchsdaten errechnen wir die Laufzeit und erstellen Ihnen eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Wir
zeigen Ihnen so, wie lukrativ der BHKW-Betrieb bei Ihnen ist. Wenn wir basierend auf den 5.000 Stunden bewiesen haben, dass sich ein BHKW-Betrieb bei Ihnen lohnt, haben wir jedoch noch viel mehr damit nachgewiesen: Wenn ein Jahr 8.760 Stunden hat und Ihr BHKW 5.000 Stunden läuft, dann läuft es doch im Umkehrschluss 3.760 Stunden nicht. Und 3.760 Stunden sind 157 Tage oder mehr als 5 Monate… Dauert der Sommer in Deutschland 5 Monate? Wir haben doch die Stilstandszeit von 3.760 Stunden in die Berechnung mit einbezogen, indem wir 5.000 Stunden Laufzeit angesetzt haben. Wo ist da das Problem für die Wirtschaftlichkeit? Ein offenes Wort: Das Argument „Sommer“ ist ein Totschlagargument all‘ derjenigen, die keine Ahnung vom Thema BHKW haben oder das Thema
nicht komplett verstanden haben.

Wieso brauche ich noch einen Spitzenlastkessel?
Weil man ein BHKW nie auf die volle Heizlast des Gebäudes auslegt, sondern nur auf 15-30%, die genaue Dimensionierung ist u. a. vom Stromverbrauch abhängig. Die dann fehlende Wärmelücke schließt der Spitzenlastkessel.

Kann ich meinen alten Kessel weiterverwenden?
Dies ist abhängig vom Zustand, Alter und Brennstoff des Kessels. Wenn Sie z. B. jetzt mit Öl heizen und das BHKW mit Erdgas betreiben, macht es keinen Sinn, beim Öl zu bleiben. Wenn der Kessel dieselbe Energieart hat
wie das BHKW und der Kessel noch in einem guten Zustand ist, kann er problemlos weiter betrieben werden. Auch, wenn das BHKW nur auf einen Bruchteil der Heizlast ausgelegt ist, liefert es dennoch einen Großteil der
im Gebäude benötigten Wärme. Insofern ist es nicht so schlimm, wenn der bestehende Kessel einen etwas schlechteren Wirkungsgrad hat als ein neuer Kessel. Die Einsparung, die ein neuer Kessel bringen würde,
würde die nicht notwendige Investition niemals rechtfertigen.

Mein Heizungsbauer meint, ein BHKW lohnt sich bei mir nicht
Das darf Ihr Heizungsbauer, denn in Deutschland herrscht Meinungsfreiheit. Aber beim Thema BHKW kommt man mit „Meinen“ oder „Glauben“ nicht weiter. Die einzige mögliche Vorgehensweise ist „Rechnen“. Deshalb erstellen wir
eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die nachweist, ob und wie sehr sich ein BHKW bei Ihnen lohnt. Wenn diese dann vorliegt, kann Ihr Heizungsbauer seinerseits mal rechnen, wieso sich ein BHKW bei Ihnen nicht rechnet. Zurück zur Meinungsfreiheit: Wer schützt Sie zukünftig vor explodierenden Strompreisen? Ihr Heizungsbauer? Meinen Sie wirklich?

Wir haben kein/wenig Warmwasser, welches durch das BHKW bereitet wird
Warmwasser bringt zusätzliche Laufzeit. Aber wenn anhand der Wirtschaftlichkeitsberechnung belegt ist, dass das BHKW 5.000 Stunden läuft, ist es egal, ob Sie viel oder wenig Warmwasser haben. Die Anlage kann dann nur
wirtschaftlich sein

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